Food Innovation Camp
  • News
  • Newcomer
  • Hot Kitchen
    • Hot Kitchen Challenge
  • CAMP
    • FIC 2026
      • Event
      • Programm
      • Expert Lounge
      • Aussteller werden
      • Tickets
      • Kinderbetreuung
    • FIC 2025
      • Event
      • Programm 2025
      • Hospitality
      • Dein Newcomer 2025
      • Forum Foodsense
    • FIC 2024
      • Event
      • Programm 2024
      • Hospitality
      • Food&Fitness Lounge
      • Dein Newcomer 2024
    • FIC 2023
      • Event 2023
      • Programm
      • Hospitality
      • Dein Newcomer 2023
      • Tickets mit Gruppenrabatt
    • FIC 2022
      • Event 2022
      • Programm
      • Dein Newcomer 2022
      • Zukunft Gastgewerbe 2022
  • TICKETS
  • Startup Partner
    • Startup Partner
    • Think Tank
    • Partner Dossier
  • TEAM
    • Über uns
    • Mentoren
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Bewusster Konsum: Wie Kaufentscheidungen die Gesellschaft prägen

12. August 2025/in Startup News/von Lena Bertram

Die Studie „Politischer Konsum im Alltag“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zeigt, dass politisch motiviertes Konsumverhalten in Deutschland 2025 weit verbreitet ist – besonders im Bereich Lebensmittel und Getränke. In diesem Beitrag erfahrt ihr mehr über die Hintergründe und wie Food-Startups von dem Trend profitieren können.

Warum Menschen politisch konsumieren

Die aktuelle Befragung der Studie „Politischer Konsum im Alltag“ zeigt, dass viele Menschen den Kauf von Lebensmitteln nicht mehr als bloßen Akt der Versorgung betrachten, sondern als Ausdruck ihrer Haltung. Knapp ein Drittel der Befragten misst der tierleidfreien Produktion, Umweltfreundlichkeit und fairen Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Produkten große Bedeutung bei. Diese Kriterien treten zunehmend an die Stelle klassischer Kaufmotive wie „niedriger Preis“ oder „Marke“. Zwar ist für die Mehrheit nach wie vor die gesundheitliche Unbedenklichkeit wichtig (56 %), doch bei der Bewertung von Lebensmitteln wächst der Anspruch an ethische und ökologische Standards stetig.

Im Jahr 2025 geben 62 % der Befragten an, in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal Produkte oder Dienstleistungen aus politischen, ethischen oder ökologischen Gründen boykottiert zu haben. 43 % haben im selben Zeitraum Produkte gezielt aus solchen Gründen gekauft – also „buykottiert“. Auffällig ist, dass rund zwei Drittel (66 %) der politisch Konsumierenden angaben, beim Kauf von Lebensmitteln und Getränken (fast) immer politische oder ethische Aspekte zu berücksichtigen. Damit ist dieser Bereich der häufigste Ort für politisch motivierte Konsumentscheidungen.

Unterstützung durch gezielten Einkauf

Beim sogenannten Buykott steht die bewusste Unterstützung ausgewählter Angebote im Vordergrund. Dabei richtet sich der Fokus weniger auf einzelne Marken, sondern vorrangig auf Produkteigenschaften, die gezielt gefördert werden sollen. Im Lebensmittelbereich bilden insbesondere eine biologische Produktion, regionale Herkunft sowie eine ökologische Herstellung zentrale Kaufmotive – jeweils mit einem Anteil von 19 % unter den befragten Buykottierenden.

Faire Arbeitsbedingungen wurden von 17 %, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit von jeweils 13 % als maßgebliche Gründe für den Kauf bestimmter Produkte genannt. Konsumentinnen und Konsumenten mit politischer Motivation bevorzugen dabei Einkaufsorte, die solche Kriterien unterstützen. Genannt werden unter anderem Hofläden, Bioläden wie Alnatura, Drogeriemärkte wie dm sowie Anbieter, die über zertifizierte Siegel wie Fairtrade, demeter oder GEPA verfügen. Auch Transparenz in Bezug auf Herkunft und Lieferwege wird geschätzt – etwa durch den Einkauf auf Wochenmärkten oder über Direktvermarktungsmodelle, die auf kurze Lieferketten setzen und den unmittelbaren Kontakt zu Produzentinnen und Produzenten ermöglichen.

Handeln im Einklang mit dem Gewissen

Zentrale Beweggründe für politisch motiviertes Einkaufsverhalten liegen laut der Befragung vor allem im individuellen Werteverständnis der Konsumentinnen und Konsumenten. So geben 41 % an, im Einklang mit dem eigenen Gewissen handeln zu wollen. Für 29 % steht im Vordergrund, Unternehmen zu einem verantwortungsvolleren Handeln zu bewegen. Weitere 23 % verfolgen mit ihren Konsumentscheidungen das Ziel, politische Veränderungen mit anzustoßen. Politischer Konsum wird damit nicht nur als Ausdruck persönlicher Überzeugungen verstanden, sondern auch als niedrigschwellige Form gesellschaftlicher Teilhabe – eine Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, ohne formale Wege wie Parteimitgliedschaften oder politische Kampagnen durchlaufen zu müssen.

Hürden auf dem Weg zum konsequenten Konsum

Trotz einer grundsätzlich hohen Bereitschaft zu politischem Konsum bestehen verschiedene praktische Hinderungsgründe, die eine konsequente Umsetzung im Alltag erschweren. So geben 47 % der Befragten an, dass sie gern häufiger politische, ethische oder ökologische Aspekte in ihre Kaufentscheidungen einbezogen hätten. Als wesentliche Gründe für das Ausbleiben entsprechender Entscheidungen werden insbesondere fehlende Alternativen im Sortiment mit 48 %, finanzielle Einschränkungen mit 47 % sowie ein Mangel an verlässlichen Informationen über Produkte und deren Herstellungsbedingungen ebenfalls mit 47 % genannt.

Darüber hinaus spielen auch eingefahrene Konsumgewohnheiten für 43 % der Befragten eine Rolle. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass politischer Konsum nicht allein auf individueller Ebene ansetzt, sondern auch von geeigneten strukturellen Rahmenbedingungen abhängig ist, primär von einem transparenten Informationsangebot, einem ausreichenden Produktspektrum und finanzieller Zugänglichkeit.

Chancen für Food-Startups

Der Trend zum politischen Konsum bietet Food-Startups die Möglichkeit, sich durch Nachhaltigkeit, Transparenz und faire Produktionsbedingungen klar von Massenanbietern zu differenzieren und eine werteorientierte Kundengruppe anzusprechen. Kleinere Unternehmen können häufig schneller auf veränderte Anforderungen reagieren, etwa durch kurze Lieferketten, Kooperationen mit regionalen Produzentinnen und Produzenten oder innovative Verpackungskonzepte. Die Studie zeigt, dass Konsumentinnen und Konsumenten bereit sind, für Produkte mit nachvollziehbarer Herkunft, transparenter Produktionsweise und klaren ethischen Standards einen höheren Preis zu zahlen. Politischer Konsum ist damit sowohl ein ethischer als auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor für junge Lebensmittelunternehmen.

Bildmaterial: Pexels und Canva

Schlagworte: Einkauf, Getränke, Konsum, Lebensmittel, Politscher Konsum
https://foodinnovationcamp.de/wp-content/uploads/2025/08/Design-ohne-Titel-29.png 738 1107 Lena Bertram https://foodinnovationcamp.de/wp-content/uploads/2020/09/FIC20_logo-1.png Lena Bertram2025-08-12 11:48:152025-08-14 09:57:17Bewusster Konsum: Wie Kaufentscheidungen die Gesellschaft prägen
Das könnte Dich auch interessieren
HYDR8: Von der Schnapsidee zum Elektrolyt-Drink
KI verbessert Produktion und Lieferung von Lebensmitteln
koawach Gimme your money – Crowdinvesting mit koawach
The FRED funktionelle Getränke The FRED – funktionelle Getränke für den ganzen Tag
Diese Getränke-Startups bringen neue Frische in die Grillsaison
hye Gründer und Partner Januar Finanzierung. Foto: ADRIAN BECK PHOTOGRAPHER. Die wichtigsten Food-Finanzierungsrunden im Januar
Einzigartige Drinks in der FIC Show Bar
  • 8 Startups, die ihr beim Food Innovation Camp nicht verpassen solltet!15. Juni 2026 - 15:59
  • Volles Programm auf der Pitch Bühne beim FIC 2026!11. Juni 2026 - 12:53
  • Jan Wagner
    Ernährung als Medizin? Warum selbst Christian Rach und Silja Schäfer sagen: So einfach ist es nicht 8. Juni 2026 - 13:07
  • Beim Auftakt zur Hot Kitchen Challenge ging es heiß her!4. Juni 2026 - 10:18
  • Die wichtigsten Food-Finanzierungsrunden im Mai 20263. Juni 2026 - 10:42
© Copyright - Hamburg Startups - HHS Net UG
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über uns
Link to: Die wichtigsten Food-Finanzierungsrunden im Juli 2025 Link to: Die wichtigsten Food-Finanzierungsrunden im Juli 2025 Die wichtigsten Food-Finanzierungsrunden im Juli 2025 Link to: Fleischkonsum: Welche Chancen haben nachhaltige Alternativen? Link to: Fleischkonsum: Welche Chancen haben nachhaltige Alternativen? Fleischkonsum: Welche Chancen haben nachhaltige Alternativen?
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Verwalte deine Privatsphäre
Wir verwenden Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wir tun dies, um das Surferlebnis zu verbessern und um (nicht) personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Optionen verwalten
  • {title}
  • {title}
  • {title}