Wie Purora die Löwen mit Bio-Mahlzeiten aufgemischt hat
Mit einer Komplettlösung für gesunde Ernährung hat das österreichische Startup Purora sein Glück bei „Die Höhle der Löwen“ gesucht. Im Angebot waren ein eigens entwickelter Mixer und dazu passende Bio-Mahlzeiten. Wir haben mit dem Gründer Heinz Pöttinger über das Konzept gesprochen und was aus dem Deal mit Dagmar Wöhrl geworden ist.
Vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Könntest du uns zu Beginn etwas über dich erzählen und was du vor Purora gemacht hast?
Bevor Purora mein täglicher Antrieb wurde, war mein Berufsleben jahrzehntelang von der Landtechnik geprägt. Als Teil der Pöttinger-Familienholding bin ich mit dem Verständnis aufgewachsen, dass Qualität und Langlebigkeit die Basis für jedes gute Geschäft sind. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich meine Erfahrung in ein Thema stecken wollte, das noch unmittelbarer den Menschen und sein Wohlbefinden betrifft: die Ernährung!

Wie ist die Idee für Purora entstanden?
Die Idee für Purora entstand eigentlich aus einem ganz praktischen Bedürfnis – ein Stück weit sogar aus Selbsthilfe. In meinem Berufsalltag war ich viel unterwegs und hatte wenig Zeit, wollte mich aber trotzdem gesund und vital ernähren. Ich suchte nach einer einfachen Möglichkeit, hochwertige Nährstoffe schnell in meinen Alltag zu integrieren.
Im Mittelpunkt stand dabei altes Wissen über Heilpilze und Kräuter – kombiniert mit schmackhaftem Obst und Gemüse. Die besondere Raffinesse lag darin, eine natürliche Haltbarkeit zu erreichen und gleichzeitig die Vitamine zu bewahren. Das bedeutete: keine Hitze und kein künstliches Konservieren.
Ich fand jedoch keinen Mixer, der schnell genug arbeitete, die Nährstoffe wirklich schützte und – ganz wichtig – beim Saubermachen keine zusätzliche Arbeit verursachte. Also begannen ich, selbst zu tüfteln.
Was macht Purora besonders?
Purora ist kein einfacher Mixer, es ist ein geschlossenes System. Was uns absolut abhebt, ist die Kombination aus unserer patentierten Technologie und der Frische im Glas. Wir mixen direkt im Glas – das heißt: kein Umfüllen, kein Abwaschen. Zudem steuern wir die Drehzahl und Temperatur so exakt, dass die wertvollen Enzyme und Vitamine erhalten bleiben (Rohkostqualität). Wir nennen das „High-Speed-Nutrition“. Es ist die effizienteste Art, dem Körper das zu geben, was er braucht.
Dazu kommen über 30 mixfertige Mahlzeiten, die speziell für das System entwickelt wurden und eine schnelle, ausgewogene Ernährung im Alltag ermöglichen. Gleichzeitig bleibt man völlig flexibel: Man kann jederzeit eigene Kreationen zubereiten oder sich ganz einfach an den Rezepten aus unserem Kochbuch orientieren.
Was hat dich dazu bewogen, dich bei „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?
Ich wollte eigentlich von Anfang an immer schon bei „Die Höhle der Löwen“ dabei sein und habe mich auch bereits vor einigen Jahren einmal bei der Show beworben. Damals hat es noch nicht geklappt – aber im Nachhinein betrachtet kam die erneute Bewerbung genau zum richtigen Zeitpunkt.
Wie hast du dich auf die Sendung vorbereitet?
Viel Zeit zur Vorbereitung hatten wir ehrlich gesagt nicht. Zum Glück hatte ich Beatrice an meiner Seite – mit ihr ging vieles deutlich einfacher. Gemeinsam haben wir den Pitch, die Präsentation und alle Details vorbereitet. Insgesamt lief die gesamte Vorbereitung innerhalb von etwa einem Monat.

Wie war dein Auftritt vor den Löwen?
Er war gut und gleichzeitig sehr spannend. Insgesamt haben sich drei Löwen um Purora gerissen, und generell waren alle sehr begeistert von unserem Konzept – das war natürlich ein tolles Gefühl. Besonders schön war auch die Anerkennung von so erfolgreichen Persönlichkeiten. Dieses Feedback war für uns und für das Produkt unglaublich wertvoll
In der Sendung gab es einen Deal mit Dagmar Wöhrl. Was ist seither passiert?
Wir haben uns strategisch nicht mit Dagmars Team zusammengefunden, daher kam es zu keinem Deal. Aber es ist gut so, wie es ist. Wir sind Dagmar sehr dankbar und stehen nach wie vor in Kontakt.
Fotos: RTL / Bernd-Michael Maurer






RTL / Bernd-Michael Maurer


