Diese drei Startups aus Niedersachsen trefft ihr beim Food Innovation Camp

startup.niedersachsen ist der Name einer Initiative, die Startups aus dem norddeutschen Bundesland unterstützt und dabei auch einen Fokus auf Food setzt. Mehr Sichtbarkeit ist eines der Ziele, und die bietet definitiv das Food Innovation Camp am 13. Juni. Dort trefft ihr AHO, Kulero und Hamwa, die wir euch heute schon einmal kurz vorstellen.

„Wir sind der zentrale Ansprechpartner für die Startup-Community in Niedersachsen. Wir vernetzen, gestalten und fördern. Dabei handeln wir mit Weitblick und nach starken Werten. Für mehr Freiheit, Kreativität und Vielfalt in der Startup-Welt wollen wir Ideen an den Start bringen, die nachhaltig etwas in der Gesellschaft verändern – und es Gründer*innen in Niedersachsen leichter machen.“ So heißt es im Leitbild von startup.niedersachsen. Zum Programm der Initiative gehört auch die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an Messeständen zu bewerben. Für das Food Innovation Camp wurden diese drei Startups ausgewählt:

AHO macht lokale Superfoods

AHO nimmt für sich in Anspruch, das nachhaltigste Food-Startup in Deutschland zu sein. Das Ziel ist eine dezentralisierte, biologische, plastikfreie und somit ressourcenschonende Nahrungsmittelproduktion. Am bekanntesten ist AHO für roh-vegane Cracker aus gekeimtem Urgetreide, die bei 42°C schonend gedörrt werden. Ebenfalls im Angebot ist Pasta aus gekeimten Buchweizen und goldenen Leinsamen oder Dinkel. Außerdem gibt es Hanfsamen, Kürbiskerne und vieles mehr. Eine Übersicht über das Sortiment bekommt ihr hier.

Alexander Wies und Jannis Birth von AHO waren auch schon bei "Die Höhle der Löwen" (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)
Alexander Wies und Jannis Birth von AHO waren auch schon bei „Die Höhle der Löwen“ (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Hinter AHO stecken als führende Köpfe Jannis Birth und Alexander Wies. Während seines sportwissenschaftlichen Studiums suchte Jannis im Jahr 2010 nach der besten Art und Weise sich optimal zu ernähren. Nach dem Testen vieler Ernährungskonzepte konnte er so das Keimen von Saaten und Getreidearten für sich entdecken und spezialisierte sich auf das Ziehen kleiner Jungpflanzen. Janis entwickelte die Cracker, die im Freundeskreis immer mehr Zuspruch fanden. 2020 ging dann ein Traum in Erfüllung: Jannis bester Freund Alexander Wies gründet die AHO.BIO GmbH.

Kulero macht Besteck und Geschirr zum Nachtisch

Juliane Schöning und Hemant Chawla von Kulero haben Plastikbesteck den Kampf angesagt und möchten mit ihren innovativen und gleichzeitig leckeren Produkten nachhaltigen Konsum einfach machen: „Manchmal sind es die einfachen Ideen, die helfen können, gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen. Mit unserem essbaren Geschirr und Besteck wollen wir genau so eine Lösung schaffen. Tatsächlich sind seit der ersten Idee viele tausend Stunden in die Entwicklung des Produkts und Startups geflossen – einfach war das also eher nicht. Am Ende ermöglichen unsere mit viel Herzblut entwickelten Produkte unseren Fans aber Umweltschutz zum Knabbern – das ist wirklich einfach! Wir freuen uns, dass tagtäglich immer mehr Menschen unsere Mission begleiten.“

Angefangen hat das Startup mit Esslöffeln und Dessertlöffeln. Sie bestehen aus einem gebackenen Teig auf Basis verschiedener Getreidemehle wie Hirse und Gerste und sind vegan sowie laktosefrei. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, denn die essbaren Löffel geben ihren Eigengeschmack nicht an die Speisen ab. Sie bleiben in warmen Gerichten bis zu 30 Minuten, in kalten sogar bis zu 60 Minuten stabil und haben nach der Benutzung eine gute Konsistenz zum Knabbern. Inzwischen besteht das Angebot von Kulero auch aus weiteren essbaren Geschirrartikeln wie Kaffee- und Espressobecher, Trinkhalme, Teller und Schüsseln.

Hamwa

Die Gründerin Marie-Luise Meyer will die Foodservice-Branche mit einer neuen Plattform für Click & Collect revolutionieren und Bargeldzahlungen komplett ablösen. Ihrer Meining nach hält das Einkaufserlebnis spätestens seit Corona den Ansprüchen der Digital Natives nicht mehr stand. Daher hat sie das Startup Hamwa gegründet, welches sich auf bargeldlose mobile-only Bestellungen spezialisiert. Die Gründerin spricht von Tap & Collect, „weil Klicken am PC genauso wenig angesagt ist wie das lange Warten in der Schlange zur Kasse.“

Hamwa bietet Filialbetrieben des Foodservice Sektors eine ganzheitliche Omnichannel-Lösung. Mit der App Hamwa (Kurzform für für „Haben wir da“) eröffnet das Startup eine Möglichkeit, den stationären Vertriebskanal digital neu zu denken. Per Smartphone kann man schauen was da ist, bestellen, bezahlen und ohne Wartezeiten abholen. Mit Frederick Beckmann, Vorstand der Q1 Energie AG, und Wolf Goertz, Geschäftsführer der Netrocks GmbH, holte Marie-Louise sich zwei digitale Vorreiter der Branche als Investoren mit einem siebenstelligen Betrag ins Boot.

Trefft die drei Startups beim Food Innovation Camp!

Wenn ihr noch mehr über AHO, Kulero und Hamwa wissen wollt, seid ihr am 13. Juni in der Handelskammer Hamburg genau richtig. Beim Food Innovation Camp erwartet euch zudem ein prallvolles Programm mit Pitches, Panels, einer Show Kitchen und vielem mehr. Am besten holt ihr euch gleich euer Ticket!