So gut sind Prä-, Pro-, Para- & Postbiotika für eure Gesundheit!
Begriffe wie Prä-, Pro-, Para- und Postbiotika tauchen immer öfter auf Verpackungen von Lebensmitteln und Snacks auf. Viele wissen aber nicht genau, was sie bedeuten oder worin sie sich unterscheiden. Dieser Überblick erklärt die vier Biotika-Arten verständlich und ohne Fachchinesisch und nennt euch Startups, die diese in ihren Produkten verwenden..
Präbiotika: Futter für gute Darmbakterien

Präbiotika sind spezielle Ballaststoffe, die unser Körper nicht selbst verdauen kann. Stattdessen dienen sie als Nahrung für hilfreiche Darmbakterien. Wenn diese Bakterien die Präbiotika abbauen, entstehen Stoffe, die gut für die Darmgesundheit sind. Typische Präbiotika sind zum Beispiel das zuckerähnliche Inulin oder bestimmte Pflanzenfasern, die oft in Müslis, Riegeln oder auch in funktionellen Lebensmitteln stecken. Die Riegel von bae treat oder baelanse setzen gezielt auf solche Ballaststoffe, um die Darmflora zu unterstützen.
Probiotika: lebende, hilfreiche Bakterien

Probiotika sind lebende Bakterien, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Gelangen sie in ausreichender Menge in den Darm, können sie dort positiv wirken – zum Beispiel indem sie schädliche Keime verdrängen oder das Immunsystem unterstützen. Man findet Probiotika vor allem in Joghurt, Kefir, fermentierten Lebensmitteln oder speziellen Nahrungsergänzungsmitteln. Beispiele für Anbieter sind fairment, das fermentierte Lebensmittel und probiotische Kulturen in Kapselform im Sortiment hat, sowie YOMilch, das traditionell fermentierte Milchprodukte mit lebenden Milchsäurebakterien anreichert. Noch einmal auf den Punkt gebracht: Probiotika sind gute, lebende Bakterien für den Darm.
Parabiotika: gute Bakterien, aber nicht mehr lebendig

Parabiotika bestehen aus abgetöteten Bakterien oder Teilen davon. Auch wenn sie nicht mehr leben, können sie im Körper trotzdem wirken – vor allem, indem sie das Immunsystem anregen. Ein Vorteil: Sie sind sehr stabil, vertragen Hitze und Magensäure besser lebende Mikroorganismen und gelten als besonders sicher. Ein Startup aus diesem Bereich ist mybacs®, dessen Produktportfolio parabiotische Komponenten integriert und damit auf stabile Wirkmechanismen zur Unterstützung des Mikrobioms (Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm) setzt. Kurz gesagt: Parabiotika sind inaktive Bakterien mit Wirkung.
Postbiotika: wertvolle Stoffe aus der Bakterienarbeit

Postbiotika sind Bestandteile, die Bakterien während ihres Stoffwechsels produzieren. Dazu gehören zum Beispiel bestimmte Fettsäuren, Enzyme oder andere bioaktive Substanzen. Diese Stoffe wirken direkt im Körper, auch ohne lebende Bakterien. Sie können die Darmwand stärken, das Immunsystem beeinflussen und andere Prozesse im Körper unterstützen. Man findet sie häufig in fermentierten Getränken oder Lebensmitteln, zum Beispiel bei Good Sodas®. Das Startup bietet fermentierte, erfrischende und wohltuende Limonaden an. Kurz gesagt: Postbiotika sind die Ergebnisse der Bakterienarbeit.
Bildmaterial: bae treat; baelanse; fairment; Good Sodas; mybacs; YOMilch









