Esst euch gesund mit „Ernährungs-Doc“ Silja Schäfer!
Kann gesunde Ernährung wie Medizin wirken, ja sogar Leben retten? Dieser spannenden Frage geht ein Panel beim Food Innovation Camp nach, das äußerst prominent besetzt ist. Dabei sind unter anderem der TV-Koch Christian Rach und die populäre Food-Influencerin Stefanie Mejeh. Hohe medizinische Kompetenz bringt „Ernährungs-Doc“ Silja Schäfer mit. Vorab hat sie uns schon einige Tipps für ein gesünderes Leben gegeben.
„Die Ernährungs-Docs“ ist eine der beliebtesten Serien in den dritten Programmen der ARD; zwölf Staffeln wurden bereits gedreht. Dafür bewerben können sich Menschen, die ihre Ernährung fundamental umstellen wollen, um ihre Gesundheit zu verbessern. Ein halbes Jahr lang werden sie von einem Team aus Ärztinnen und Ärzten, Ökotrophologinnen und Diätassistentinnen beraten, die wichtigsten Etappen ihrer Ernährungsreise werden gefilmt und ausgestrahlt. Dabei geht es offen und ehrlich zu, Erfolge werden ebenso ausgestrahlt wie Rückschläge, aber immer mit dem Ziel, möglichst viele zu motivieren, sich über ihre Ernährung Gedanken zu machen und etwas zu ändern.
Von der Leistungssportlerin zur Ernährungsexpertin
Seit der sechsten Staffel gehört Dr. Silja Schäfer zu den Ernährungs-Docs. Von Beginn an Fan der Serie, musste sie nicht lange überlegen, als sich die Gelegenheit bot dort mitzumachen. Silja hat ihre medizinische Karriere als Hausärztin begonnen und war auch als Leistungssportlerin erfolgreich; in der Ski-Disziplin Buckelpiste gehörte sie zur Nationalmannschaft. Nicht zuletzt aus dieser Zeit weiß sie, wie wichtig die Ernährung für Fitness und Gesundheit ist. Daher legte sie ihren Fokus auf Ernährungsmedizin und eröffnete in Kiel die ESSPraxis.

Dort führt sie mit ihrem Team, das übrigens ausschließlich aus Frauen besteht, Beratungen und Therapien durch. Oft werden die Kosten teilweise oder sogar vollständig von den Krankenkassen übernommen. Am Anfang steht immer ein Gespräch über das aktuelle gesundheitliche Befinden, die verwendeten Medikamente und natürlich das Essverhalten. Ein Protokoll darüber, wann man was und wieviel isst, führt dabei häufig zu überraschenden Erkenntnissen.
Gängige Ernährungsfehler und wie sie zu beheben sind
Zu hoher Zuckerkonsum. Das Problem ist bekannt, aber vielen ist gar nicht bewusst, wie viel Zucker etwa in Erfrischungsgetränken und verarbeiteten Lebensmitteln steckt. Beispiele sind Snacks und Riegel, die gern als Zwischenmahlzeiten dienen. Womit wir beim nächsten Punkt wären:
Mehr als drei Mahlzeiten am Tag. Ein geregelter Tagesablauf mit festen Terminen für die Nahrungsaufnahme macht es leichter, sein Essverhalten im Griff zu behalten. Zwischenmahlzeiten verleiten eher dazu, zu weniger gesunden Lebensmitteln zu greifen. Daher sind drei Mahlzeiten am Tag ideal.
Zu einseitige Ernährung. Es gibt gute Gründe, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, aber das kann auch zu Mangelerscheinungen führen, gerade bei jüngeren Menschen. Silja empfiehlt daher einen abwechslungsreichen Speiseplan, etwa mit mediterraner Küche oder nach der Planetary Health Diet mit viel pflanzlicher Kost und wenigen tierischen Produkten.
Die Bedürfnisse werden nicht dem Alter angepasst. Welche Nährstoffe ein Körper benötigt und wie er sie verarbeitet, hängt auch mit dem Hormonhaushalt zusammen. Frauen bekommen das in den Wechseljahren zu spüren, wenn gewohntes und bisher unproblematisches Essverhalten plötzlich zu Beschwerden führt. Auch erhöht der zunehmende Muskelschwund im Alter den Bedarf an Protein. Bei diesem komplexen Thema ist eine Beratung besonders nützlich.
Das Unterbewusstsein vernachlässigen. Gesundheitsschädliches Essverhalten wir häufig vom Unterbewusstsein gesteuert. Da greift man in Stresssituation automatisch zu Gummibärchen oder macht zum Fernsehen die Chipstüte auf, ohne groß darüber nachzudenken. Wobei jetzt niemand komplett auf diese kleinen Sünden verzichten muss; manchmal bewusst über die Strenge zu schlagen ist auch ein Stück Lebensqualität.

Kommt alle zum Food Innovation Camp!
Diese Tipps sind nur ein kleiner Teil von Siljas reichhaltigem Erfahrungsschatz. Wer mehr erfahren möchte, sollte am 22. Juni nach Hamburg zum Food Innovation Camp kommen und dort die Zukunft der Ernährung schon heute erleben. Um in den vollen Genuss des Programms zu kommen, holt ihr auch am besten gleich ein Konferenzticket, und zwar hier!
Fotos: ZS Verlag GmbH / Claudia Timmann






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